Ein Blick in das Levivo LED Flutlicht mit PIR Sensor

Veröffentlicht: 6. August 2016 in Beleuchtung, Elektronik
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Heute habe ich einen LED Strahler für euch, welcher trotz des günstigen Preises von etwa 25 Euro ordentlich verarbeitet ist und nicht mit der Leistung übertreibt – meist kennt man es ja anders, denn beispielsweise viele Strahler aus Ebay werben mit wahnsinnigen Leistungen, die nie erreicht werden können, und sind dann noch dazu absolut mies verarbeitet.

Der Artikel von Levivo hingegen konnte mich FAST überzeugen. Falls er euch, nachdem ihr meinen Artikel gelesen habt, auch anspricht, könnt ihr ihn über folgenden Link erstehen und mich gleichzeitig ein bisschen unterstützen. Danke dafür im Voraus!

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Ihr kennt mich – natürlich konnte ich meine Finger nicht von bzw aus dem Teil lassen und musste, nachdem ein initialer Test erfolgreich war, direkt schauen wie ich (oder ggf. auch Wasser, das Ding soll nämlich Wasserfest sein) da hinein kommen könnte. Also einmal drum herum geschaut.

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Vorderansicht

Von vorne zeigt sich der Strahler relativ Eindruckslos. Ein kleines LED Modul sitzt unter einer Glasscheibe in einem schwarzen Metallgehäuse, welches gleichzeitig als Kühlkörper für die LED dient. Dort drunter befindet sich der „Bewegungsmelder“, ein PIR Sensor. Dessen Gehäuse ist aus Kunststoff gefertigt und an einem Rohr mehr oder weniger nur „Eingehangen“, mit etwas Kraft kann man ihn sicherlich einfach dort heraus rupfen. Am eigentlichen Lampenkörper findet sich auch ein massiver Metallbügel mit Befestigungslöchern, welcher eine komfortable Montage in so ziemlich jeder Position zulässt. Der Dreh und Schwenkbare PIR Sensor findet sich in diese Variabilität gut ein.

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Typenschild – IP44, klingt gut!

Auf der Rückseite findet sich ein Typenschild, welches einerseits die Modellnummer 331800000062 sowie die Anschlussparameter angibt. Ebenfalls findet sich das China Export Logo sowie die Anschrift des Vertriebs. Ach ja, und in die Mülltonne soll man die Lampe auch nicht werfen – Wieso auch immer man das tun sollte, da kann man, selbst wenns kaputt ist, doch noch viel mit anstellen! Ach ja, IP44 zertifiziert soll das Ding sein. Schauen wir uns später an.

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Drei Einstellregler für Empfindlichkeit und Zeit

Gehen wir weiter zum Bewegungsmelder. Dieser hat auf der Unterseite drei Regler, welche mir verdächtig Wasser-un-fest erscheinen. Allerdings sollte das kein all zu großes Problem darstellen, da diese immer unten hängen, entsprechend dürfte hier nicht all zu viel Wasser hin kommen, so fern nicht eine Sturmflut den Vorgarten unter Wasser setzt.

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Überall ordentliche Dichtungen

Bleiben wir bei der Wasserfestigkeit – Ich denke, das die Herstellerangaben durchaus hin hauen können. Wenn man sich der Gerät so anschaut, findet man an allen kritischen Stellen, wie etwa am Kabeleinlass, der Verbindung zwischen PIR Sensor und Lampenkörper, sowie zwischen Reflektor/Kühlkörper und Lampe selber Gummidichtungen, welche ein Eindrungen von Spritzwasser sicher effektiv zu verhindern wissen.

 

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Hallo Boy!

Zerlegen wir mal den Leuchtenden Part – Die vier Schrauben am Lampenteil einfach los schrauben und schon offenbart uns die Lampe ihren Namen, eingraviert in eine 3mm dicke Glasplatte. Hallo Boy!

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Innenansicht – Reflektor + 2 Schrauben

Unter der Glasscheibe finden wir den Reflektor, gehalten von zwei von vier Schrauben, umrahmt von einer zähen Dichtungsmasse. In der Mitte – die LED. Bevor wir uns die LED selber anschauen, werfen wir einen Blick in die Rückseite, auf das Netzteil.

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Ein richtiges LED Netzteil!

Sehr schön finde ich, das hier tatsächlich ein richtiges LED Netzteil verbaut wurde, welches sogar genau für 10 Watt Leistung ausgelegt ist. Im Gegensatz zu manch günstigem Konkutrenzprodukt, welches hier schamlos einen simplen Widerstand verwendet anstatt eines teureren und besseren Konstantstromnetzteils.

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Und eine richtige Erdung, ich bin begeistert!

Ebenfalls nett: Das Erdungskabel wurde sogar anständig ans Gehäuse angeschlossen. Auch hier leistet sich manch Produkt von konkurrierenden Firmen den ein oder anderen unschöne Fauxpas und schließt dieses Kabel gar nicht an – was tödlich enden kann.

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Die Glühbirne.

Zurück zur LED. Welches LED Modul genau verwendet wurde lässt sich leider nicht erkennen, zumindest fand ich keinerlei Label in irgend einer Form. Schön finde ich, das die Befestigung der LED mittels aller vier Schrauben durchgeführt wurde, so wird sicher gestellt, das auf allen Ecken vernünftiger Kontakt zum Kühlkörper besteht. Interessantes Detail an dieser Stelle: Die beiden Vertiefungen über und unter der LED waren vermutlich dazu gedacht, mehr Platz für die Montage der Kabel an den Lötfahnen der LED zu schaffen, ggf. um den Isolierenden Schrumpfschlauch zu sparen? Warum hier schlussendlich drauf verzichtet wurde und die LED um 90° verdreht montiert wird – wer weiß. vielleicht waren die 2cm Kabel, die so gespart werden, günstiger, als die Mehrkosten die der Schrumpfschlauch verursacht?

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Eine dezente Menge Wärmeleitpaste

Unter der LED findet sich übrigens auch Wärmeleitpaste, augenscheinlich sogar eine mit Silberpartikeln, zumindest lässt die silbrige Farbe der Paste diesen Rückschluss zu. Nicht schlecht. Auch die Menge ist vernünftig, ist der Boden des Gehäuses doch nicht gerade das glatteste.

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11 Watt. Klingt brauchbar.

Kommen wir zur Leistungsaufnahme und zu meinem Kritikpunkt, denn wie anfangs erwähnt, die Latüchte weiß mich nicht zu 100% zu überzeugen. Die Leistungsaufnahme ist perfekt bei 11 Watt, wie für eine 10W LED erwartet. Siehe dazu das Bild mit dem Energiemessgerät. Hier – nichts zu beanstanden. Allerdings verhält sich die Lampe beim Einschalten merkwürdig. Sie blitzt einmal kurz auf, geht wieder für etwa eine halbe Sekunde aus, und startet dann bei normaler Helligkeit. Im Einschaltmoment zieht die Lampe dabei knappe 15 Watt, was zwar jetzt nicht sonderlich viel mehr als 10 Watt sind, allerdings schon auf die Lebensdauer der LED gehen könnte. Ich bin mir unsicher was dieses blitzen verursacht, gefallen tut es mir allerdings gar nicht. Genau wie die Lichtfarbe – ich hasse kaltweiß. Allerdings ist das kein Kritikpunkt im eigentlichen Sinne, da dies ein angegebenes Feature war. Ich selbst hätte mir die Lampe allerdings in Warmweiß gekauft und werde in mein Testmuster auch eine eben solche LED verbauen, bevor sie dauerhaft am Balkon montiert wird.

Ach ja – weiterer Kritikpunkt: Was soll man bitte mit 20 cm Kabel anfangen? Macht da nen Meter dran, dann kann ich die Lampe wenigstens anschließen. So muss ich nochmal nen meter Gummileitung kaufen. Grmpf.

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