Weiter gehts!

Veröffentlicht: 29. August 2015 in Daimler-Benz LF409 / Grisu, Straßenverkehr & KFZ
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Die letzten Tage ging es weiter mit Grisu. Ich habe ja noch ein paar Tage Semesterferien, was natürlich sinnvoll genutzt werden musste. Also entschloss ich mich, nachdem nun alle Umzüge, Küchenbauaktionen und sonstiges abgeschlossen ist, endlich mal das Thema „DDMD“ (Dach dicht machen + dämmen) weiter zu bearbeiten. Ich habe mit dem Dichten angefangen.

Warum nochmal dichten, wo ich doch gerade erst drüber berichtet habe? Nun, es gab leider noch die ein oder andere Flickstelle am Dach die ich übersehen hatte. Es tropfte an einer einzigen Stelle in der Doka noch hinein, ungefähr dort, wo die vorherigen Beitrag genannte Bastelei des Vorbesitzers war. Also Dichtnieten besorgt und nochmal den Klebstoff durchbohrt, entsprechende Nieten eingesetzt und erneut mit Sikaflex verklebt.

Was ist ein Dichtniet? Im Prinzip das gleiche wie ein Popniet, also eine Metallhülse mit Kragen, in der sich ein Stahlstift mit einem „Knubbel“ am Ebde befindet, der mit der Nietzange durch die Hülse gezogen wird und diese dadurch aufweitet und im Loch verklemmt. Wenn der Niet fertig geklemmt ist, reißt der Stift i.d.R. ab (manchmal, wenn das Loch zu groß gebohrt wurde, reißt man ihn auch aus dem Niet heraus…) und steht bündig mit dem Kragen des Niet im Loch.
Einziger Unterschied vom Dichtniet zum Popniet: Beim Dichtniet verläuft der Stift in einer art Becher (deswegen werden diese Niete auch gerne Becherniet genannt), welcher unten geschlossen ist.

Ein Dichtniet

Ein Dichtniet aus Kupfer

Das hat zwei Gründe: Zum einen könnte bei einem offenen (Pop-)Niet der abgerissene Stift nach innen herausfallen, was logischerweise eine Undichtigkeit bedingt. Zum anderen ist die Klemmung des Stifts im fertig geklemmten Niet, selbst bei einem gut formbaren Kupferniet, nicht so perfekt, das eine 100%ige Dichtigkeit sichergestellt wäre. Der Dichtniet hingegen ist sogar Gasdicht.

Aber genug der Theorie, auf geht’s an’s Werk!

Zu erst habe ich die zugeklebten Löcher erneut aufgebohrt:

Loch mit Sikaflex

Loch mit Sikaflex

Anschließend habe ich den Dichtniet in die Sikaflex Kartusche eingetaucht, einfach der Sicherheit wegen, weil auf dem Riffelblechdach manche Niete auch genau auf einem „Riffel“ saßen. Das ganze wurde dann verpoppt und das herausquellende Sikaflex wurde um die Niete verschmiert (siehe Foto oben, der Niet im oberen der beiden Löcher ist bereits fertig)

Niet in die Sika-Kartusche eintauchen und rein ins Loch!

Niet in die Sika-Kartusche eintauchen und rein ins Loch!

Einige Löcher habe ich so behandelt, und auch die meiner Meinung nach noch guten Niete, die original im Wagen drin waren, habe ich auf diese Weise behandelt, einfach der Sicherheit wegen. Gab eine ganz schöne Schmiererei, aber naja. Hauptsache dicht. Hoffe ich.

Löcher!

Löcher!

Noch mehr Löcher! Bzw jetzt eben keine Löcher mehr!

Noch mehr Löcher! Bzw jetzt eben keine Löcher mehr!

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