Eiweißbrötchen in 5 Minuten

Veröffentlicht: 2. September 2012 in Küche & mehr
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Extra für eine gute Freundin veröffentliche ich jetzt mal einen Artikel, den ich schon etwas länger geschrieben hatte ;)

Heute habe ich etwas gaaaaaanz einfaches gefunden: Ein Eiweißbrötchen, das es ermöglicht, trotz Trennkost morgens ein Brötchen (oder sowas ähnliches ;) ) zu essen.

Sieht bei der Zubereitung zwar völlig und über alle Maße abartig aus, schmeckt aber eigentlich ganz toll.

Und so geht es:

Zutaten für 1 Brötchen:

1 Esslöffel Quark
1 Esslöffel Haferkleie
1 Esslöffel Magermilchpulver
1 Esslöffel Eiweißpulver/Klebeeiweiß
1 Ei
1/2 Teelöffel Backpulver

Die beiden erstgenannten Pülverchen kann man beispielsweise im Reformhaus beziehen.

Nach Geschmack:
Für ein süßes Brötchen kann man beispielsweise Orangenschalen, Vanille, Zimt, Rosinen und was euch sonst noch alles einfällt hinzu geben.
Für ein eher herzhaftes Brötchen empfiehlt sich z.B. Speck, geraspelter Käse, Salz, Gewürze, manche Nüsse etc…

Zubereitung:

Alles in einer Schüssel mit einem Löffel (es empfiehlt sich der, mit dem man die Zutaten dazu gegeben hat) zusammen rühren. Hinweis: Die Form der Schüssel wird die spätere Form des Brötchens sein. Denn:
Nachdem wir alles gut vermischt haben (Sieht zugegebenermaßen reichlich pervers aus, so lange es noch nicht vollständig verrührt ist) kommt die Schüssel mit der Pampe in die Mikrowelle.
Jetzt kommt es ganz auf euer Mikrowellen emmitierendes  Gerät zur Aufwärmung und Zubereitung von Speisen, CDs, Tellern mit Goldrand und sonstigen Dingen an:
Meines hat 1000 Watt. Bei Voller Leistung lasse ich das ganze nun 2,5 bis 3 Minuten Karussell fahren. Dann wird “es” gewendet und fährt nochmal eine Ehrenrunde von 30 Sekunden bis eine Minute.
Jetzt sollte sich in eurer Schüssel ein grau-beige-ockerfarbenes Gebäckstück finden, welches von der Konsistenz entfernt an das Innere eines Brötchens erinnert. Dies Konstrukt wird nun brutal entzwei geschnitten und auf dem Toaster nochmals von der Außenseite geröstet, bis der gewünschte Bräunungs- und Härtegrad entstanden ist. Dies ist nun auch wieder von Toaster zu Toaster und natürlich individuell unterschiedlich.

Nicht verzweifeln wenn die ersten Versuche zu hart werden, es ist eine Sache von wenigen Sekunden, die zwischen “Pampe”, “genau richtig” und “Ziegelsteinähnlich” entscheiden. Auch die verwendeten Zusätze wie Aromen, Obst, Gewürze etc. lassen die Garzeit variieren. Meine angaben gelten für ein Brötchen ohne Alles. Ausprobieren und kreativ sein lautet hier die Devise.

Zum Geschmack: Schmeckt relativ neutral, nicht sonderlich penetrant nach Eiweiß, eher mild. Daher: Eine perfekte Grundlage für süße wie auch herzhafte Gerichte.

Kaueindruck: Innen fluffig und außen je nachdem wie man es zubereitet entweder trocken bis Keksartig, oder ähnlich wie Toastbrot (, wenn man es halt nicht zu lange in der Mikro lässt und hinterher noch etwas toastet).

Alles in allem ein sehr interessantes Brötchen. Kann ich nur jedem empfehlen es einmal auszuprobieren!

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